Sonntag, 28. Februar 2016

Rezension Holmes und ich - die Morde von Sherringford

Bei Vorablesen *klick* hat man als Leser die Möglichkeit, Vorableser des Monats, kurz VdM, zu werden, wenn man Verlinkungen zu seinen Rezensionen macht. Dafür darf man sich dann einmal im Monat ein Buch aus der Reihe die diese Seite vorstellt, nach Wunsch aussuchen. Mein VdM-Buch im Januar war Holmes und ich, denn ich war mächtig gespannt auf diese Adaption.

Autor: Brittany Cavallaro

Titel: Holmes und ich - die Morde von Sherringford
Genre: Jugendbuch - Krimi
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Umfang: 368 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungstermin: 19. Februar 2016
Preis: 16,95 €
ISBN-10: 3423761369
ISBN-13: 978-3423761369




James Watson ist neu am Sherringford College, das auch von Charlotte Holmes besucht wird. Und da gibt es etwas, was beinahe schon unglaublich klingt, denn sie sind beide die Urururenkel des berühmtesten Ermittlerduos Englands: Sherlock Holmes und Dr. Watson. Als dann an ihrem Internat ein Mord geschieht und das ausgerechnet an dem Schüler, mit dem sich Watson geprügelt und der Holmes belästigt hat, geraten die beiden unter Mordverdacht. Doch sie wären nicht Holmes und Watson, wenn sie sich diesen Verdacht einfach so gefallen lassen und so beginnen sie zu ermitteln.


Bis jetzt habe ich noch keine Geschichten über die Vorfahren der beiden Hauptcharaktere gelesen, aber natürlich sind mir bestimmte Dinge nicht unbekannt und ich musste schon hier und da über gekonnt eingeworfene Ähnlichkeiten schmunzeln. So hat z. B. die Zimmernummer, in denen die beiden ihre Ermittlungen durchführen die Zahl 442, Holmes und Watson waren in der Baker Street 221 ansässig. Solche Kleinigkeiten sprangen mich förmlich an und ich fand das richtig gut gelungen. Auch die jugendlich gehaltene, moderne Sprache passt perfekt zu den beiden jungen Ermittler. 

James Watson ist hier der Erzähler der Geschichte und gibt das Geschehen perfekt wieder. So lernen wir gerade Watson mit all seinen Unsicherheiten und doch genialen Gedankengängen kennen und lieben und wir sehen Holmes aus seiner Perspektive, so dass sie für mich ganz anders rüberkommt, als sie sich Mitmenschen gegenüber gibt. Den Charlotte Holmes ist genau wie ihr Vorfahre, extrem schlau, extrem gut in ihrer Auffassungsgabe und extrem überheblich. Man merkt ihr einfach an, dass sie mit Mitmenschen so gar nichts anfangen und ihnen auch nichts abgewinnen kann. So gibt es also auch in der Art der beiden Jugendlichen sehr gut gelungene Parallelen zu ihren berühmten Vorfahren. Mir hat besonders gut gefallen, das die Spannung im Buch recht konstant gehalten wird, so dass beim Lesen keine Langeweile aufkam.



Eine wirklich gelungene Adaption, die mit viel Spannung und flüssigem Schreibstil überzeugt. Viele Parallelen zu den Bekannten Ermittlern brachten mich zum Lächeln und wurden wirklich gekonnt eingebunden. Ein Buch, das Spaß macht und das ich sehr gerne weiter empfehlen möchte.









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