Freitag, 23. September 2016

Eine Hommage ans Leben [Rezension] Das Manuskript von J. Vellguth

Ein Buch das mich völlig überrascht hat und was wirklich toll geschrieben ist.

Infos zum Buch:

Autor: J. Vellguth
Titel: Das Manuskript Format: Taschenbuch
Genre: Roman
Umfang: 210 Seiten
CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungstermin: 02. August 2016
Preis Buch: 9,99 €
Preis ebook: 2,99 €
ISBN-10: 1535551054
ISBN-13: 978-1535551052


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*Autorenseite J. Vellguth*





In New York lebt Henry, der einst Autor eines erfolgreichen Romanes war, aber nun seit beinahe 20 Jahren an einer Schreibblockade leidet und nie wieder ein Buch veröffentlicht hat. Heute arbeitet er in einem Call Center, als er eines Tages bei der Arbeit einfach umkippt und ins Krankenhaus kommt, stellt man dort fest, dass er an einem Hirntumor leidet. Viel Zeit bleibt ihm nun nicht mehr, um zu schreiben, deshalb sollte er es wohl am besten gleich ganz sein lassen. Doch in der Wohnung unter ihm wohnt die elfjährige Emmi und diese hat eine ganz spezielle Art, Henry zu zeigen, worauf es wirklich ankommt.
 


Dieses Buch wurde mir in meiner Wanderbuchgruppe sehr ans Herz gelegt und ich bin wirklich froh, dass man mich überreden konnte, dieses Buch zu lesen. Gleich von der ersten Seite an holt Frau Vellguth mich mit ihrer Geschichte rund um den erfolglosen Autor Henry ab. Ihr Schreibstil war einfach mitreißend und so lebendig, dass ich den Personen regelrecht bei ihren Handlungen zuschauen konnte. Die Sprache ist klar und leicht verständlich und die Seiten flogen nur so an mir vorbei und kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war es schon wieder vorbei. Dieses Buch lebt förmlich von und mit seinen Protagonisten, die mir so richtig und in kürzester Zeit ans Herz gewachsen sind. Der Plot gibt glaubhaft die Entwicklung Henrys wieder, der an Krebs leidet und für den es keinerlei Hoffnungen gibt. Wer nun annimmt, dass es sich hierbei um ein deprimierendes, trauriges Buch handelt, täuscht sich allerdings komplett, denn es ist eine Hommage ans Leben und die Autorin zeigt ihren Lesern was denn eigentlich wirklich zählt im Leben.
Henry ist ein Mann voller Selbstzweifel, die ihm schon in der Kindheit in die Wiege gelegt wurden, dank eines Vaters, der nie an die Träume und Wünsche seines Sohnes geglaubt hat. An seiner Seite steht die elfjährige Emmi, die für mich so real wurde, dass ich sie am liebsten in die Arme genommen hätte. Was für eine aussergewöhnliche kleine Person, voller Mut, Kraft, Lebendigkeit und Lebensfreude. Ich liebe die Darstellung der besonderen Beziehung zwischen Henry und Emmi, wie sie ihn aus seinem Schneckenhaus lockt, ihm Mut macht, zu leben und ihm immer bewusster macht, dass er für seine Träume kämpfen und leben soll.
Es gibt auch einige wenige Nebencharaktere, die auch wenn sie tatsächlich eine Nebenrolle spielen, ihren Teil zur Entwicklung tragen und jeder für sich eine noch sehr wichtige Rolle in Henrys Leben übernehmen.


 
Ein Buch über das Leben und das, was wirklich zählt, ein Buch über das Erreichen seiner Träume und Ziele, ein Buch, dass einem Mut macht, niemals aufzugeben und an seinen Zielen festzuhalten. Voller Gefühl und Leben brachte mir die Autorin ihre Charaktere nah, von denen dieses Buch auch lebt. Es war ein fesselnder Pageturner, der mich auch eine Zeit lang nach Beenden nicht mehr los ließ. Eine glasklare Leseempfehlung!



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