Montag, 3. Oktober 2016

Die Hütte im Wald [Rezension] Wald der Wunder von J. Vellguth

Auf einem Bein kann man nicht stehen, also habe ich auch gleich noch ein zweites Buch von Frau Vellguth an diesem Wochenende verschlungen. :)

Infos zum Buch:

Autor: J. Vellguth
Titel: Wald der Wunder
Format: Taschenbuch
Genre: Fantasy Romance
Umfang: 222 Seiten
CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungstermin: 31. August 2016
Preis Buch: 9,99 €
Preis ebook: 2,99 €
ISBN-10: 1537315447
ISBN-13: 978-1537315447

Hier zu bestellen:


*amazon*
*Autorenseite J. Vellguth*




Mücken, dichter Wald, Ruhe und Einsamkeit und wenn sie ganz viel Pech hat lebt hier auch noch ein Axtmörder... Genau mit diesen Gedanken stapft Lea durch den Schwarzwald mit dem Auftrag, eine Hütte, die ihrem Chef gehört, wieder auf Vordermann zu bringen. Diese Hütte liegt so einsam, dass man noch nicht einmal mit dem Auto bis dran fahren kann, aber wenn wirklich alles gut geht, kann sie der Hütte wieder schnell entfliehen und in die Stadt zurückkehren. Beim Durchstöbern der Hütte stellt sie fest, dass das Wasser hier nicht richtig funktioniert, aber es muss hier irgendwo eine Quelle geben, an der sie frisches Wasser holen kann. Gesagt, getan, sie macht sich auf die Such und trifft auf einen glasklaren See mitten im Wald, doch sie fällt hinein und droht in der Strömung zu ertrinken. Zum Glück taucht Fynn auf, der Nachbar der Hütte und rettet Lea. Doch irgendwie ist dieser Kerl sehr merkwürdig, aber kein Wunder, wenn er allein in diesem Wald wohnt.





Ich war schon in den beiden vorigen Büchern, die ich von der Autorin lesen durfte, von ihrem Schreibstil begeistert. Das kann ich auch bei diesem Buch zu hundert Prozent sagen, der Schreibstil ist einfach flüssig und absolut fesselnd. Was ich genauso bemerkenswert finde, dass die Autorin ihren Schreibstil auch dem passenden Genre, dass sie gerade bedient, geschickt anpasst. Bei diesem Buch habe ich auch nicht ganz so diesen Young Adult Touch feststellen können, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die Geschichte war wieder einmal von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend, so dass auch dieser Roman viel zu schnell wieder zu Ende war.
Das Setting hat mir dieses Mal sehr gut gefallen, so mitten im Wald, allein als Frau. Diese Atmosphäre wurde sehr gut wiedergespiegelt und ich konnte mich regelrecht in Lea hineinversetzen und begleitete sie bei ihrer Reise in den Schwarzwald. Erzählt wird die Geschichte von einem Erzähler in der dritten Person, der mir einen guten Einblick ins Geschehen liefern konnte.
Auch in dieser Geschichte prallen wieder regelrecht zwei Welten aufeinander, Fynn, der alleine im Wald haust und so ein kleines Geheimnis mit sich herumträgt und Lea, die erfolgreiche junge Frau aus der Stadt, die es gar nicht gewohnt ist, ihre Zeit in der freien Natur zu verbringen. Auch diese Darstellung war mit einem gewissen Humor versehen, dass ich so manches Mal schmunzeln musste. Da ich als Leser schon wusste, welches Geheimnis Fynn hat, war es auch sehr amüsant Lea zu beobachten, wie sie ihn für einen sexy, aber absolut merkwürdigen Vogel hält.
In diesem Roman geht es auch in erster Linie um die beiden Protagonisten Lea und Fynn, die ich sehr gut kennenlernen durfte. Viele Nebencharaktere gibt es hier nicht und wenn, dann haben sie auch eher kürzere Auftritte, was aber keinesfalls störte und auch so sehr glaubhaft wirkte. Denn immerhin spielt die Geschichte ja auch in einem einsamen Waldstück.




Gewohnt flüssig, mit einem angenehmen Humor und einem klaren Schreibstil hat mir auch dieses Buch aus der Feder von Frau Vellguth hervorragend gefallen. Es macht einfach Spaß, ihren Geschichten zu folgen und sie bieten auch absolute Abwechslung. Die Geschichte hat eine gute Portion Magie und war ein weiterer Pageturner, den ich sehr gerne weiterempfehlen möchte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen