Samstag, 31. Dezember 2016

Nomen est Omen [Rezension] Von Worten berührt von J. Vellguth

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Jacqueline Vellguth und ihren Romanen, umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Buch vorablesen zu dürfen.

Infos zum Buch:

Autor: J. Vellguth
Titel: Von Worten berührt
Format: ebook
Genre: Roman
Umfang: 204 Seiten
Verlag: Indie
Erscheinungstermin: 31. Dezember 2016
Preis ebook: 2,99 €
ASIN: B01NAOLU99
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Der erfolgreiche Schriftsteller Eric Faulkner fährt jeden Tag mit dem Zug durch Manhattan, dabei trifft er jeden Morgen die hübsche, aber doch recht verschwiegene Penny. Als sie eines Morgens dann wieder einmal bei einem Gespräch ihr Lieblingsthema Bücher anschneiden, erzählt Penny Eric mutig von ihrem Manuskript, das sie gerade fertig gestellt hat. Da Penny nicht weiß, wen sie hier vor sich hat, glaubt sie zuerst, dass Eric sie hochnimmt, als er ihr anbietet, ihr Manuskript zu lesen. Doch schon kurz darauf erfährt sie wirklich, wen sie da vor sich hatte. Währenddessen plant Eric so einiges, aber nicht nur mit Pennys Manuskript. Doch Penny scheint noch etwas anderes zu verheimlichen. Nur was?


Mittlerweile habe ich schon einige Bücher der Autorin J. Vellguth gelesen und ich muss sagen, ich liebe einfach ihren Schreibstil. Auch mit ihrem neuesten Buch gelingt es der Autorin, mich bereits von der ersten Seite an, an ihren Roman zu fesseln. Was mich hier auch sehr gefreut hat, war ein kurzes Wiedersehen mit zwei bekannten Charakteren aus dem Buch "Der Duft von Büchern und Kaffee" nämlich Amy und Ryan. Auch wenn diese Beiden hier nur ein kurzes Gastspiel haben, finde ich es immer wieder gelungen, wenn Autoren bekannte "Gesichter" in ihre Geschichten zaubern. So findet man doch immer wieder Verbindungen zu bereits Bekanntem.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, modern, locker und auch recht humorvoll, so dass ich auch dieses mal mit einem ständigen Lächeln das Buch gelesen habe, doch auch wenn vieles humorvoll ist, so ist auch ganz viel Gefühl dabei und ja, ein kleines Tränchen musste ich auch verdrücken. Es gab mehrere Stellen im Buch, die mich sehr berührt haben. Was letzten Endes aber auch an den wirklich gelungenen Charakteren liegt, denn sowohl Penny als auch Eric mochte ich bereits vom ersten Moment an. Dann geht es hier noch zum Teil um mein Lieblingsthema: die Bücher und das Schreiben von diesen. Dabei merkt man sehr gut, dass Jacqueline Vellguth hier ganz viel Herzblut mit reingepackt hat, denn sie beschreibt auch die Gefühle des Autors beim Entstehen seines Werkes und wie er sich letzendlich fühlt, wenn er eine Geschichte beendet, den Weg, den er gehen muss, bis ein Buch veröffentlicht wird und auch die Hoffnungen und Gefühle, die an so einem Buch hängen.
Erzählt wird die Geschichte wieder durch einen autarken Erzähler, der aus wechselnder Perspektive mal von Penny und mal von Eric erzählt. Dabei kann man sowohl an den Gedanken der Personen teilhaben, als auch Geheimnisse erfahren, die sie voneinander nicht wissen. Beide Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet und warmherzig, dabei ist mir auch Pennys Geheimnis sehr ans Herz gewachsen. Was das ist? Lest gerne selber.
Aber auch wenn es hier ein Liebesroman ist, so besitzt auch dieses Buch eine tiefere Botschaft, denn hier wird vermittelt, dass man den Mut haben sollte, seine Träume zu verwirklichen, dass man aber auch dazu stehen sollte, was einem bisher geschehen ist. Es geht um Vertrauen schaffen und Träume verwirklichen und das hat mir wieder einmal besonders gut gefallen.



Wer gerne Liebesromane liest, die voller warmherziger Charakter und mit modernem Schreibstil geschrieben sind, ist hier genau richtig. Wieder einmal gelingt es der Autorin, mich mit ihrer Geschichte zu fesseln und mich direkt nach New York zu versetzen. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter und gebe eine Leseempfehlung für gemütliche Lesestunden!



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