Sonntag, 12. März 2017

Kurzweilig, aber spannend [Rezension] Seelenfalle von Eva Lirot

Bereits der sechste Band rund um den Ermittler Jim Devcon.

Infos zum Buch:

Autor: Eva Lirot
Titel: Seelenfalle
Format: Taschenbuch Genre: Thriller
Umfang: 217 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungstermin: 25. Oktober 2016
Preis Buch: 8,95 €
Preis ebook: 0,99 €
ISBN-10: 1539719642
ISBN-13: 978-1539719649

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Als Tatjanas Freundin Sybille während einer Urlaubsreise in Kanada plötzlich spurlos verschwindet, beschließen Jim Devcon und Tatjana, ihren Urlaub in Kanada zu verbringen und sich auf der Suche nach Sybille zu begeben. In Kanada erfahren sie, dass Sybille auf dem Highway of Tears unterwegs war und die Beiden begeben sich auf der schier ausweglosen Suche nach der Frau. Dabei treffen sie auf einsam gelegene Orte, in denen Gesetze zwar existieren, aber das nur auf dem Papier. Denn hier verschwinden schon seit vielen Jahren immer wieder Frauen, meist spurlos. Ist Sybille eine davon? Die Suche nach der Wahrheit beginnt.


Auch wenn es sich hier bereits um den sechsten Fall für den Ermittler Jim Devcon handelt, hatte ich hier keinerlei Verständnisschwierigkeiten, denn der Fall ist in sich abgeschlossen, so wie auch die Vorgänger. Kleinigkeiten aus dem Privatleben des Ermittlers erfährt man während des Lesens und so war ich auch schnell in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, flüssig und einnehmend erzählt sie mit einem guten Gespür für Worte ihre Geschichte. 
Diese ist auch sehr spannend erzählt und gerade dieser mystische Punkt der hier mit einfließt, fand ich sehr interessant, denn den Highway of Tears gibt es wirklich. Allerdings hätte ich mir hier gewünscht, dass die Autorin das ganze drumherum, sprich den Ursprung dieser realen Geschichte, noch mehr in das Ganze mit einbezogen hätte und auch sonst einfach von allem etwas intensiver erzählt hätte. 
Absolut gelungen fand ich die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen hier das Geschehen wiedergegeben wird. Vor allem wenn die Perspektive zu den Opfern wechselt wird es spannend, denn die Angst und Beklemmung war sehr gut spürbar. Die Ermittlungen hingegen hätten ruhig etwas intensiver noch sein können, etwas mehr in die Irre führend und mit einigen Wendungen könnte ich mir hier noch mehr Spannung denken. 
Die Charaktere bleiben hier noch gut überschaubar und gerade während der Suche wird dem Leser die Einsamkeit der Wälder Kanadas sehr bewusst. Jim Devcon und auch seine Partnerin Tatjana Kartan sind zwar nur recht oberflächlich beschrieben, aber gerade bei einer Serie ist dies durchaus in Ordnung, da man ja so nach und nach auch einiges über die einzelnen Personen in den unterschiedlichen Thrillern erfährt.



Der Thriller hat mir ganz gut gefallen, da er sich locker, leicht und spannend lesen läßt. Jedoch könnte ich mir vorstellen, dass man hier noch viel mehr herausholen könnte, denn die Autorin versteht es ausgezeichnet, beklemmende Situationen zu erzeugen und man fühlt sich durchaus gut in die Opfer versetzt. Auch die Ausarbeitung des Mythos dürfte für mich noch einiges mehr an Hintergrundinformationen beinhalten So bleibt dieses Buch durchaus ein kurzweiliges Lesevergnügen und ich werde bestimmt auch noch zu anderen Büchern dieser Reihe greifen.

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