Donnerstag, 3. März 2016

Rezension The School for good and evil - es kann nur eine geben- Soman Chainani


Dieses Buch lag schon kurz nach seinem Erscheinungstermin auf meinem SuB, aber irgendwie hab ich anderen Büchern den Vorzug gegeben. Wie gut, dass ich das dann doch noch schnell geändert habe. ;-) Hier ist übrigens nicht nur der Schutzumschlag ein echter Hingucker, sondern auch das Buch sieht einfach nur traumhaft aus.



Autor: Soman Chainani
Titel: The school for good and evil - Es kann nur eine geben
Originaltitel: The school for good and evil
Genre: Jugendbuch
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
Umfang: 512 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungstermin: 23. September 2015
Preis: 16,99 €
ISBN-10: 3473401277
ISBN-13: 978-3473401277











In Gavaldon, einem kleinen Dorf mitten im Wald, wachsen Sophie und Agatha auf. Doch in diesem Dorf werden alle vier Jahre Kinder entführt, die spurlos verschwinden, Gerüchten zu Folge werden sie in die Schule für gut und böse gebracht, in der sie zu Märchenfiguren ausgebildet werden. Tatsächlich findet man in den Märchenbüchern Abbildungen von Kindern wieder, die den entführten Kindern ähnlich sehen. Sophie glaubt seit Jahren daran, dass sie für die Schule der Guten, der Immer, ausgewählt wird und kann die Nacht der Entführung kaum abwarten, ihre Freundin Agathe ist das genaue Gegenteil Sophies und für Sophie ist es völlig klar, das Agathe für die Schule der Bösen, der Nimmer, ausgewählt wird. Und tatsächlich kommt eine Gestalt in der Nacht und holt die beiden Mädchen, doch ab dann kommt alles ganz anders als gedacht, denn die schöne Sophie landet bei den Nimmern und Agathe bei den Immern und das Ganze sorgt natürlich für mächtig Aufregung.


Das Buch hat mich von der Optik her an ein Manga erinnert und irgendwie hat mich genau das neugierig gemacht. Tatsächlich ist es auch ein recht dicker Wälzer, der aber so kurzweilig geschrieben ist, dass ich ihn in kürzester Zeit verschlungen und mich dabei köstlich amüsiert habe. Der Schreibstil ist so lebendig, dass man sich gleich von Beginn an in der Geschichte befindet und den beiden Protagonistinnen zuschauen kann. Auch schafft der Autor es sehr gut, seinen Beschreibungen der Umgebung so viel Lebendigkeit zu verpassen, dass ich mir die Schule und alles drum und dran bildhaft vorstellen konnte. Alles in allem hat es mich an ein modernes, sprachlich frisches und jugendliches Märchen erinnert. Mit viel Magie und Zauberei und natürlich sehr vielen Geschehnissen durchlebte ich allerlei Turbulenzen mit den Mädels aus Gavaldon. Rein optisch könnten die zwei nicht unterschiedlicher sein, Sophie, schön, blond und ihrer Meinung nach, absolut gut und tugendhaft, ist in meinen Augen eine hochnäsige, absolut oberflächliche Zicke, die genau weiß, wie sie Agathe ausnutzen kann. Denn Agathe ist zwar optisch die hässliche von den Beiden, doch mir durchweg sympathisch. Trotzdem Sophie sie immer wieder hängen läßt, springt Agathe ihr immer wieder hilfreich zur Seite. So verschwimmen doch sehr oft die Linie zwischen Immer und Nimmer und die schönen Immer sind doch eher arrogant. Tja, und die Nimmer, die doch so unglaublich böse sind? Die fand ich jetzt eher harmlos, und teilweise tatsächlich sympathisch. So hat das Buch auch noch eine etwas tiefere Aussage zu treffen: nicht alles schöne ist gut und nicht alles häßliche ist böse. Und gegen Ende konnte mich das Buch dann auch noch mit einer gehörigen Portion Spannung überraschen. Ich muss sagen, dass ich diese Wendung so nicht vorhergesehen habe und das hat mir so richtig gut gefallen. Für die genannte Zielgruppe, ab 12 Jahren, ist the school for good and evil mit Sicherheit eine sehr spannende Lektüre und für mich als Erwachsene brachte es unterhaltsame und sogar spannende Lesestunden.








Eine gelungene Geschichte, die viel Lebendigkeit und Fantasie ausstrahlt und die mich immer wieder zum Lachen bringen konnte, gerade weil es dem Autor gelang, alles wunderbar bildhaft zu schildern. Mit viel Tempo und genauso viel Kreativität, aber auch eine Portion Situationskomik wurde ich an dieses Buch gefesselt, gegen Ende wurde es dann auch noch sehr spannend und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ein Buch, das mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht hat und mit einem fiesen Cliffhanger endet. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil, der mit Sicherheit bei mir einziehen wird.









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